Ratgeber · Kubernetes in Berlin
Docker Compose oder Kubernetes? Was kleine Teams und Self-Hoster wirklich brauchen
Wann Docker Compose völlig ausreicht, ab wann Kubernetes (k3s) sinnvoll ist, und wie der Weg dazwischen aussieht – ohne Overengineering.
Stand 7. September 2026 · 5 Min. Lesezeit · eeeNation Services, Berlin
Kubernetes ist beeindruckend – und für die meisten kleinen Setups die falsche Antwort. Die ehrliche Einordnung.
Docker Compose reicht, wenn …
… du einen Server hast, eine überschaubare Zahl von Diensten betreibst und kurze Ausfälle bei Updates verkraftbar sind. Nextcloud, Paperless, Gitea, eine Firmen-Website, ein internes Tool: Ein Compose-Stack pro Anwendung, ein Reverse Proxy (Traefik oder Nginx) davor, Volumes gesichert, Compose-Dateien in Git. Das ist wartbar, verständlich und schnell.
Kubernetes lohnt sich, wenn …
… mehrere Knoten im Spiel sind, Dienste ohne Ausfall aktualisiert werden müssen (Rolling Updates), Last schwankt (Skalierung), viele Deployments pro Woche stattfinden oder dein Team ohnehin Kubernetes-Manifeste und Helm-Charts pflegt. Dann bringt Kubernetes Selbstheilung, einheitliche Deployments und GitOps mit Argo CD.
Der Mittelweg: k3s
k3s ist ein vollwertiges, aber schlankes Kubernetes, das auf einem Mini-PC oder in einer VM auf Proxmox läuft. Für Homelabs und kleine Teams ist es der beste Einstieg: gleiche Konzepte wie in der Cloud, ein Bruchteil des Betriebsaufwands. Mit Longhorn für Storage, MetalLB und Traefik als Ingress ist ein produktiv nutzbarer Cluster an einem Tag aufgebaut.
Was oft unterschätzt wird
Bei beiden Ansätzen entscheidet der Unterbau: saubere Netze, Backups, Monitoring und Updates. Ein Kubernetes-Cluster ohne Backup der persistenten Volumes ist gefährlicher als ein Compose-Stack mit täglichem Restic-Backup.
Ich helfe in Berlin bei beidem: Compose-Stacks aufräumen und absichern oder einen k3s/RKE2-Cluster auf Proxmox oder VMware aufsetzen.
Lieber machen lassen? Kubernetes in Berlin
Ich richte Kubernetes-Cluster in Berlin ein und betreue sie: k3s, RKE2 oder kubeadm auf Proxmox, VMware ESXi oder Bare Metal, Netzwerk mit Ingress und Load Balancer, persistenter Storage, Deployments und Helm, Monitoring, Backup und Fehlersuche – on-premises, im Homelab und für kleine Entwickler-Teams.